Erwachsene mit angeborenen oder erworbenen neurologischen Beeinträchtigungen, oder neurologischen Erkrankungen ( z.B. Schlaganfall, Multiple Sklerose, M. Parkinson, Demenzielle Erkrankungen...) können ergotherapeutisch behandelt werden.

Nach fundiertem Anamnesegespräch, ergotherapeutischer Befundaufnahme und ergotherapeutischer Diagnostik mittels Testverfahren, wird ein auf die Bedürfnisse des Patienten ausgerichtetes Behandlunskonzept erstellt. Unsere Praxis ist auch von den Berufsgenossenschaften anerkannt.

Neben neurophysiologischen Behandlungsmethoden wie Affolter, PNF, Bobath, Castillo-Morales, werden grob- und feinmotorische Übungen, Sensibilitätstraining und Übungen zur Verbesserung der Körpereigenwahrnehmung durchgeführt. Es werden lebenspraktische Aufgaben wie Waschen, Anziehen etc. erprobt, pathologische Bewegungsmuster gehemmt und normale Bewegung angebahnt. Hilfsmittel werden erprobt, z.T. für den Patienten angertigt ( z.B. Einhänder- Brett zum Frühstücken ), oder Tipps für die Selbstständigkeit im Alltag erarbeitet ( z.B. Einhänderschleife für Schuhe binden bei Halbseitenlähmung ).

Beim neuropsychologisch orientierten Hirnleistungstraining können Gedächtnit, Ausdauer, Konzentration, Aufmerksamkeit auch  unter Einsatz von Medien ( Handwerkliche Tätigkeiten, gr. Brettspiele, PC  u.a.) verbessert werden.

Sensibilitätsförderung