Ergotherapie ist ein Baustein bei der Behandlung einer Aufmerksamkeitsstörung mit oder ohne hyperkinäthische Störung. Hyperaktivität, mangelnde Impulskontrolle und ausgeprägte Unaufmerksamkeit sind Leitsymptome der kindlichen hyperkinäthischen Aufmerksamkeitsstörung. 

In der Ergotherapie soll das Kind in seiner Handlungsfähigkeit so unterstützt werden, dass es in der Lage ist, im Alltag situationsgerecht und angemessen handeln zu können.

Anhand sinnvoller und zielgerichteter Tätigkeiten im gestalterischen, motorischen, spielerischen und handlungsorientierten Bereich kann das Kind planvolle Handlungsschritte selbstständig organisieren lernen und in den häuslichen Alltag übertragen.

Verhaltenstherapeutische Elemente ( Belohnungspunkte ) werden in die ergotherapeutische Behandlung eingebunden und soziale Verstärker         ( positive Zuwendung ) werden als Mittel zur Verhaltenssteuerung, Konzentration und zielbezogenem Arbeiten eingesetzt.

Spezielle Trainingsprogramme helfen den Kindern, innere Erregungs- und Spannungszustände zu ereknnen und selber positiv beeinflussen zu können.

Weitere Ziele in der Ergotherapie:

  • Steigerung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen

  • Förderung von Motivation und Auntrieb

  • Verbesserung der sozialen Kompetenzen

  • Verbesserung manueller Fähigkeiten

  • Elterntraining

  • Umsetzung der Verhaltensstrategien in den Alltag ( Hausaufgaben )

 ( aus "Kinder mit ADHS in der Ergotherapie", zu beziehen beim Berufsverband DVE )